Hautprobleme:
Ursachen & Symptome

Hautprobleme: Ursachen & Symptome Hautprobleme haben viele Gesichter.

Die Haut juckt, spannt oder brennt? Hautprobleme haben viele Gesichter – und ebenso vielfältige Ursachen. Das Spektrum reicht von Allergien über den Einfluss von Wind und Wetter bis hin zu genetisch bedingten Krankheitsbildern wie Neurodermitis. Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Behandlung ist es, die Auslöser der Hautprobleme zu ermitteln.

Probleme mit der Haut? Symptome erkennen und zuordnen

Bei Hautproblemen ist es die Aufgabe des Dermatologen, eine exakte Diagnose zu stellen. Dieser kann zum Beispiel mittels Lupenuntersuchung, mikroskopischer Untersuchung, Allergie-oder Blut-Tests ermitteln, welches Krankheitsbild der Hautveränderung zugrunde liegt.
Dennoch lassen häufig schon die Symptome erste Rückschlüsse auf mögliche Ursachen zu.
Als erste Orientierung haben wir einige der häufigsten Hautprobleme und Beispiele für mögliche Auslöser für Sie zusammengestellt. 1

1Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte suchen Sie für eine genaue Diagnose den Hautarzt auf.

Symptome Besonderheit Mögliche Ursache
Juckreiz, Hautrötung, Brennen, ggf. Bläschen, Nässen Auftreten im Winter auf unbedeckten Körperstellen Winterekzem
Unscharf begrenzte Rötung, Bläschen, Nässen, Juckreiz Auftreten innerhalb von 48 -72 Stunden nach dem Kontakt zu bestimmten Stoffen wie Nickel, Wasch- oder Putzmitteln Allergisches Kontaktekzem
Stark ausgeprägter Juckreiz, trockene, schuppende Hautstellen Bereits bei Säuglingen möglich Tritt in Schüben auf Neurodermitis
Weißlich-gelbe Schuppen z. B. auf der Kopfhaut, im Bereich der Augenbrauen oder Nasolabialfalten; Juckreiz nur gering ausgeprägt; leichte Rötung im schuppenden Bereich Bei Kindern in den ersten Lebenswochen als „Kopfgneis“ bekannt Seborrhoisches Ekzem
Hautausschlag v.a. an Armen und Beinen, ggf. Schwellungen im Gesicht, ggf. Atemnot Auftreten innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme eines neuen Medikaments Arzneimittelallergie

Selbstmedikation bei Hautproblemen

In vielen Fällen lassen sich Juckreiz, Entzündungen und Rötungen gut im Rahmen einer Selbstmedikation mit Salben oder Cremes aus der Apotheke behandeln. So hat sich zum Beispiel der Wirkstoff Hydrocortison zur schnellen und zuverlässigen Linderung der Symptome hervorragend bewährt. Eine vergleichsweise niedrige Dosierung ist dabei oft ausreichend.

Hautprobleme: Wann zum Arzt?

Hautveränderungen können zahlreiche Ursachen haben. So kann ein einfacher Hautausschlag zum Beispiel auch Folge einer Sonnenallergie, von Parasitenbefall oder eines Zeckenbisses (Erythema migrans = Wanderröte) sein. Hautausschlag in Verbindung mit Fieber kann zum Beispiel auf Masern, Röteln oder Scharlach hindeuten. Pusteln oder Bläschen wiederum sind mitunter im Rahmen von Windpocken, einer bakteriellen Hautentzündung oder einer Herpes-simplex-Infektion möglich.
Fest steht: Gerade häufig wiederkehrende oder länger anhaltende Hautprobleme sollten grundsätzlich vom Arzt abgeklärt werden. Das gilt insbesondere auch dann, wenn weitere Symptome wie Fieber, Schwellungen oder Atemprobleme hinzukommen. Auch Hautveränderungen bei Säuglingen und Kleinkindern erfordern prinzipiell die Abklärung beim Kinderarzt.

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Literaturverweise:
Prof. Dr. Rassner, G.: Dermatologie. Lehrbuch und Atlas. München, 2009
Der Brockhaus Gesundheit, Gütersloh 2010, S. 891

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Pflichttexte:
Soventol HydroCort 0,5 % 5 mg/g Creme. Wirkstoff: Hydrocortison. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von allen Hauterkrankungen, die auf eine Behandlung mit Corticoiden ansprechen, wie z. B. entzündliche, allergische oder juckende Dermatosen (Hautentzündungen, Ekzeme). Hinweis: Bei einer gleichzeitigen Hautinfektion durch Bakterien oder Pilze muss diese gesondert behandelt werden. Enthält unter anderem Sorbinsäure, Kaliumsorbat und Cetylsterylalkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand November 2013.
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Wirkstoff: Hydrocortison. Anwendungsgebiete: Zur Linderung von nicht infizierten leichten entzündlichen, allergischen oder juckenden Hauterkrankungen, die auf eine symptomatische Behandlung mit schwach wirksamen Glucocorticosteroiden ansprechen. Soventol HydroCort 0,5 % Spray eignet sich vorzugsweise zur Anwendung auf normaler oder fettiger Haut. Enthält Propylenglycol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand Juni 2015.
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Wirkstoff: Hydrocortison-21-acetat. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von entzündlichen und allergischen Dermatosen (Hautentzündungen und Ekzeme) mit geringer bis mittlerer Symptomausprägung, die auf eine äußerliche Behandlung mit schwach wirksamen Corticosteroiden ansprechen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Packungsgrößen: 20 g (N1), 50 g (N2). Stand Mai 2014.
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Wirkstoff: Hydrocortisonacetat. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von mäßig ausgeprägten geröteten, entzündlichen oder allergischen Hauterkrankungen, bei denen schwach wirksame, niedrig konzentrierte Corticosteroide angezeigt sind. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand Oktober 2015.
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